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Versorgungsausgleich für faulen Ehepartner?

OLG Hamm, 2 UF 98/99

Der Kläger beantragte Prozesskostenhilfe, um nach dem Scheitern seiner 17-jährigen Ehe von seiner Frau den Versorgungsausgleich zu erstreiten. Der Mann war in den 17 Ehejahren nie einer geregelten Arbeit nachgegangen, hatte nie im Haushalt geholfen oder sich um das gemeinsame Kind gekümmert.

Das Gericht war der Ansicht, der Mann habe durch sein Verhalten seine eheliche Unterhaltspflicht grob verletzt. Bei "solcher Faulheit in der Ehe" sei ein Versorgungsausgleich auszuschließen. Sein Antrag wurde zurückgewiesen.

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