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Die Krämerbrücke

Die Krämerbrücke

Die Krämerbrücke ist das älteste profane Bauwerk Erfurts und nördlich der Alpen einmalig. Ursprünglich wurde sie als Holzbrücke erbaut, auf welcher auch schon Händler ihre Krambuden hatten. Im Jahre 1117 wurde sie im Rahmen eines Berichtes über einen der zahlreichen Brände das erste Mal urkundlich erwähnt. Im Jahr 1293 erwarb der Rat zu Erfurt alle Brückenrechte, um einen steinernen Neubau zu errichten, der nicht mehr durch einen Brand zerstört werden kann. Im Jahre 1325 wurde der Bau mit unbewohnten Fachwerkbuden fertiggestellt. An den beiden Brückenenden wurden steinerne Kirchen mit Tordurchfahren errichtet. Die 79 m lange Brücke wurde aus Kalk- und Sandsteinmauerwerk errichtet. Nach einem Stadtbrand im Jahre 1472, der die Hälfte der Stadt und die Häuser auf die Brücke vernichtet hat, wurde die Krämerbrücke mit 62 Fachwerkhäusern wieder errichtet. Heute befinden sich auf der Brücke noch 32 Wohnhäuser.
Das größte Erfurter Stadtfest ist nach der Krämerbrücke benannt - das Krämerbrückenfest findet jährlich auf der Krämerbrücke und in der Altstadt Erfurts an einem Wochenende im Juni statt.

www.kraemerbruecke.de